Firmengeschichte

28.04.1936 Firmengründer Alfred Thoma wird in Augsburg geboren.
01.04.1953 In der Kammgarnspinnerei in Augsburg schließt Thoma seine Elektrikerlehre ab, mit der er sein Interesse an der Elektrik beruflich umgesetzt hat. Ebenfalls in der Kammgarnspinnerei kommt Alfred Thoma erstmals mit Aufzugsan-lagen in Berührung, da er die Anlagen warten muss. Sein Interesse an dieser Technik ist erwacht.
03.05.1955 Thoma beschließt, in die Firma Bauer Aufzüge in Augsburg einzutreten. Dort lernt der spätere Unternehmensgründer die Herstellung und Montage von Aufzugsanlagen von der Pike auf.
01.03.1958 Aufgrund seiner guten Arbeit wird Alfred Thoma nach Frankfurt geschickt, mit dem Auftrag, dort eine Niederlassung für die Firma Bauer zu gründen. Lediglich seine Werkzeugkiste hat Thoma im Gepäck, als er in Frankfurt ankommt. Der Firma Bauer übergibt er später eine Niederlassung, die bereits 30 Mitarbeiter beschäftigt.
04.05.1962 Alfred Thoma kauft das Grundstück Oberhöchstädter Weg 11 in Frankfurt und baut dort zunächst sein Wohnhaus. Später entstehen hier die ersten Flächen seiner eigenen Firma.
01.01.1968 Nach einigen kleinen Reibereien in der Firma Bauer trennt sich Alfred Thoma von dem Unternehmen und entschließt sich zur Gründung der Firma Thoma Aufzüge. Thoma stellt zunächst hauptsächlich Steuerungskomponenten her und unterzeichnet einen Kooperationsvertrag mit einem süddeutschen Aufzughersteller. Im Namen dieses Herstellers vertreibt Thoma im Rhein-Main-Gebiet Aufzugs-anlagen, die seine Firma montiert und wartet. Von Anfang an sind diese Anlagen mit Steuerungen von Thoma Aufzüge ausgerüstet.
22.05.1978 Die Firma Thoma Aufzüge erhält den ersten Auftrag für den Bau und die Montage einer kompletten Aufzugsanlage in eigener Regie.
31.09.1978 Der Komfort in Aufzugsanlagen ist gestiegen. Alfred Thoma hat auf die wachsenden Ansprüche reagiert und die erste Drehstrom-Phasenanschnitts-Regelung entwickThoma Aufzüge. Er übergibt die erste "geregThoma Aufzügee" Aufzugsanlage, die mit seiner neuartigen Regelung ausgestattet ist.
10.10.1978 Alfred Thoma gründet die Firma Lift System 2000.Mit großem Erfolg stellt Thoma auf der Hannover Messe seine neuen Steuerungen aus, die er danach in großer Stückzahl vertreibt.
27.07.1979 Die heutige Firma Electronic Lift Thoma GmbH, Thoma Aufzüge, wird gegründet. In dem neuen Unternehmen werden die vorherigen Firmen zusammengeführt. Gleichzeitig werden die bisherigen Kooperationsverträge aufgelöst. Thoma Aufzüge ist ein komplett eigenständiges Unternehmen und agiert ab diesem Zeitpunkt als Anbieter hochwertiger Aufzugsanlagen.
29.09.1979 Aufgrund der großen Nachfrage und der guten Auftragslage benötigt Thoma Aufzüge mehr Produktionsfläche. Das Unternehmen erwirbt das Grundstück Schönberger Weg 6 in Frankfurt und baut eine neue Fertigungshalle.
23.08.1980 Thoma Aufzüge nimmt die neue Fertigungshalle in Betrieb und verfügt nun über ausreichende Kapazitäten, um pro Jahr über 100 Aufzugsanlagen zu bauen.
15.10.1984 Großauftrag der Firma Hochtief
01.02.1987 Nach dem Abschluss seines Elektrotechnik-Studiums tritt Benedikt Thoma in das Unternehmen ein und übernimmt nach kurzer Zeit die Verantwortung für die Wartungsabteilung.
15.07.1987 Im Nordwest-Zentrum in Frankfurt realisiert Thoma Aufzüge den ersten Glasaufzug des Unter-nehmens, den sogenannten Roten Schuh. Der Lift mit der großräumigen Glaskabine ist bis zum heutigen Tage eine wichtige Referenz, die Thoma Aufzüge zahlreiche Folgeaufträge beschert hat. Zugleich stellt Thoma Aufzüge damit die Weichen für die Entwicklung des Unternehmens zum Hersteller exklusiver Aufzüge, der flexibel auf Kundenwünsche und technisch schwierige Anforderungen reagieren kann.
01.08.1988 Jan Thoma, der jüngste Sohn des Firmengründers, tritt nach dem Abitur in das Unter-nehmen ein, wo er zunächst in der Montage arbeitet.
01.02.1989 Bei Thoma Aufzüge hält die Elektronische Datenverarbeitung Einzug, zunächst schrittweise
10.07.1989 Die in die Jahre gekommenen Relaissteuerungen können die Vielzahl an Steuerungs-optionen nur noch schwierig realisieren. Thoma Aufzüge entwickThoma Aufzüge die ersten eigenen Mikroprozessorsteuerungen, die das Unternehmen bald darauf einführt.
01.01.1991 Nikolai Thoma tritt nach Abschluss seines Elektrotechnik-Studiums und einigen praktischen Erfahrungen in der CNC- und SPS-Programmierung in das Unternehmen ein. Zum selben Zeitpunkt bezieht Thoma Aufzüge das neue Bürohaus im Schönberger Weg 6 in Frankfurt und verstärkt die Konstruktionsabteilung durch weitere Mitarbeiter.
05.10.1991 Thoma Aufzüge übergibt die ersten 4 Aufzüge in Berlin und hat damit den ersten Schritt zu neuen Märkten vollzogen.
24.07.1992 Erneut sorgt Thoma Aufzüge für innovative Impulse im Aufzugbau
01.11.1992 Zur Unterstützung der Konstruktionsabteilung führt Electronic Lift Thoma CAD-Programme ein. Zum einen kann Thoma Aufzüge den Kunden damit schon vor der Ausführung von Aufträgen detaillierte Informationen wie Kabinen- und Portalzeichnungen leichter zur Verfügung stellen. Zum anderen benötigt auch das Unternehmen für die hochwertigeren Aufzugsanlagen mehr Detailzeichnungen.
12.11.1992 Aufgrund der günstigen Marktsituation und einer sehr guten Auftragslage plant Thoma Aufzüge die Expansion. Mit dem Kauf des Grundstücks Schönberger Weg 8-10 in Frankfurt wächst das Betriebsgelände weiter.
10.10.1994 Thoma Aufzüge erhält den 1000. Auftrag zum Bau einer Aufzugsanlage. Die Vertragsverhandlungen schließt Alfred Thoma ab. Damit gewinnt der Firmen-gründer ein internes Wettrennen mit seinem Sohn Jan Thoma, der mittlerweile auch für den Vertrieb von Aufzügen verantwortlich ist.
11.09.1996 Thoma Aufzüge wird der Kauf des Grundstücks Oberhöchstädter Weg 5-9 angeboten, das an das bisherige Betriebsgelände angrenzt. Thoma Aufzüge nimmt die Gelegenheit wahr und verfügt nun über eine Fläche von 4500 Quadratmetern für Büros, Fertigung und Lager.
12.10.1996 Der Frankfurter Aufzugbauer stellt die erste 3er-Gruppe mit 20 Haltestellen und einer Fahrgeschwindigkeit von 2,5 m/s fertig.
20.06.1997 Thoma Aufzüge übergibt der BHF-Bank eine 4er-Gruppe mit 23 Haltestellen und einer Geschwindigkeit von ebenfalls 2,5 m/s. Die vorher vorhandenen Otis-Anlagen wur-den durch die neuen Thoma Aufzüge-Aufzüge komplett ersetzt.
14.10.1997 Thoma Aufzüge realisiert und übergibt einen Hydraulikaufzug mit einer Tragkraft von 1000 kg, einer Fahrgeschwindigkeit von 1,0m/s und einer Förderhöhe von 24,5 Metern.
01.08.1998 Electronic Lift Thoma erweitert den Service für Kunden und bietet die Aufschaltung von Notrufen an.
29.09.1998 Die Firma erhält den ersten Auftrag für einen maschinenraumlosen Aufzug.
15.12.1998 Thoma Aufzüge stellt den Unterfluraufzug "Bundesbank" fertig, der eine Tragkraft von 15 Tonnen sowie ein Gesamtgewicht von 56Tonnen besitzt. Hierfür entwickThoma Aufzüge Thoma Aufzüge ein eigenes Schienensystem, da der Unterfluraufzug drei Zugänge hat.
01.05.2000 Eine technisch sehr schwierige Aufgabe meistert Electronic Lift Thoma mit dem Bau der ersten drei Aufzüge mit getriebelosen Antrieben und einer Fahrgeschwindigkeit von 2,0m/s. Die Ausführung ist kompliziert, da die getriebelosen Antriebe unten angeordnet sind.
01.06.2000 In Kronberg lässt die Firma Braun durch ihre Architekten einen neuartigen Glas-aufzug von Thoma Aufzüge bauen. Die Besonderheit der Anlage sind die Glastüren mit unten liegendem Antrieb. Sie bestehen aus schmalen Glasprofilrahmen, in die von vorne das Glas eingeklebt wird. Da es derartige Bauteile nicht auf dem Markt gibt, muss Thoma Aufzüge die Türen selbst anfertigen.
01.10.2000 Ständige Modernisierungen werden immer wichtiger, weshalb Thoma Aufzüge hierfür eine eigene Abteilung einrichtet. Auch verstärkt das Unternehmen den Vertrieb durch zusätzliches Personal, was schon nach kurzer Zeit ein deutliches Umsatzwachstum zur Folge hat.
10.11.2000 Mit dem Bau eines Autoaufzugs, in dem das Auto während der Aufzugsfahrt um 180° gedreht wird, stellt Thoma Aufzüge erneut seine Kompetenz zur Lösung technisch schwieriger Aufgaben unter Beweis.
15.12.2000 Der erste maschinenraumlose Thoma Aufzüge-Aufzug mit einer Fahrgeschwindigkeit von 1,6m/s geht in Betrieb.
15.02.2001 Thoma Aufzüge stellt den ersten maschinenraumlosen Aufzug mit einer Tragkraft von 1,6 Tonnen fertig. Das Gros der Mitbewerber ist nicht in der Lage, einen Aufzug dieser Bauart anzubieten.
31.12.2002 Der Unternehmensgründer und Hauptgesellschafter Alfred Thoma beendet seine Geschäftsführertätigkeit.
01.06.2003 Die 4er-Gruppe Panorama-Aufzüge, die Thoma Aufzüge für die Allianz AG gebaut hat, gehen als maschinenraumlose Aufzüge mit 10 Haltestellen und 1,6m/s in Betrieb.
10.08.2003 Der Aufzughersteller führt die abteilungsübergreifende Betriebssoftware "Navision" ein. Das System dient zur Steuerung des Unternehmens und zur Optimierung der internen Abläufe.
16.12.2003 Thoma Aufzüge beschließt den Start des Projektes Fernservice. Mit dem Fernservice werden die Anlagen über ein Modem bei Thoma Aufzüge aufgeschaltet, wofür keine zusätzliche Telefonleitung erforderlich ist.
23.06.2004 Die Oberbürgermeister-Aufzüge im Römer in Frankfurt werden übergeben.
27.07.2004 Thoma Aufzüge feiert mit seinen Mitarbeitern das 25-jährige Bestehen der Firma.
18.09.2004 Das Unternehmen erhält den Auftrag für die zweitausendste Aufzugsanlage
01.11.2004 Im Bürohaus des Nordwest-Zentrums in Frankfurt geht die 3er-Gruppe mit einer Fahrgeschwindigkeit von 3m/s und 16 Haltestellen in Betrieb. Obwohl der Maschinenraum im Keller seitlich angeordnet wurde, laufen die getriebe-losen Anlagen sehr ruhig und zuverlässig. Thoma Aufzüge geht hiermit den nächsten Schritt zu neuen Marktsegmenten.
10.02.2005 Das Shopping-Center "Forum Wetzlar" der ECE wird fertig gestellt. Thoma Aufzüge hat hierfür 12 hochwertige Personen- und Lastenaufzüge geliefert.
01.04.2005 Rechtzeitig zum Federation-Cup werden in der Frankfurter Commerzbank Arena sechs Aufzugsanlagen übergeben.
01.08.2005 Die Komplettsanierung der sechs Aufzugsanlagen (15 Haltestellen) im Bundesamt für Wirtschaft, Eschborn wird abgeschlossen. Zur Erhöhung der Förderleistung kommt erstmalig die neueste Entwicklung einer digitalen Direkteinfahrt von Thoma Aufzüge in Verbindung mit einem Schnellstart (Vormagnetisierung des Antriebes) zum Einsatz.
05.10.2005 Im Polizeipräsidium in Mainz ist der Austausch der Aufzug-4er-Gruppe mit 11 Haltestellen und einer Fahrgeschwindigkeit von 2,0m/s abgeschlossen.
13.02.2006 Die Restrukturierung der Serviceabteilung wird abgeschlossen. Sämtliche betrieb-liche Abläufe innerhalb der Abteilung werden in der Betriebssoftware Navision abgebildet. Der nächste Entwicklungsschritt wird begonnen, die Einführung des Produktions-planungs- und Steuerungsmoduls von Navision. Hiermit wird die komplette Standardisierung abgebildet.
05.04.2006 Für die Hessische Landesgartenschau in Bad Wildungen liefert Thoma Aufzüge den ersten komplett runden Glasaufzug. Das Schachtgerüst sowie die Kabine stammen aus Thoma Aufzüge-eigener Fertigung.
11.05.2006 Die Aufzugsanlagen in der Porsche Arena/Stuttgart werden übergeben.
06.06.2006 Im Kronprinzbau in Stuttgart beginnt die Montage von 10 Aufzugsanlagen. Thoma Aufzüge liefert für die 4er-Gruppe mit 2,5m/s Fahrgeschwindigkeit eine selbst ent-wickThoma Aufzügee Zielwahlsteuerung.
05.07.2006 Der Geschäftsführer Benedikt Thoma hat sich zu einem grundlegenden Lebenswandel entschlossen, welcher mit einem Umzug ins Ausland verbunden ist. Er hat daher seine Tätigkeit für das Unternehmen beendet. Die verbleibenden beiden Geschäftsführer, Herr Nikolai und Herr Jan Thoma haben die Geschäftsanteile übernommen. Die Serviceabteilung wird von Herrn Nikolai Thoma geleitet.
09.10.2006 Die 8 Aufzugsanlagen im Römischen Hof, Unter den Linden, Berlin werden über-geben. Hier wurden u.a. in einem denkmalgeschützten, historischen Schachtgerüst zwei Glasaufzüge realisiert. Zum Leistungsumfang gehörten 4 weitere Glasaufzüge in architektonisch hoch-wertiger Ausführung.
15.01.2007 Die Aufzugsanlage im Haus am Dom, Frankfurt mit einer Tragkraft von 2100kg, dreiseitigem Kabinenzugang und unten liegendem Maschinenraum geht in Betrieb.
13.11.2008 ELT erhält den Auftrag für die Lieferung von insgesamt 46 Aufzugsanlagen in der Chausseestraße Berlin.
10.08.2009 Die ersten Aufzugsanlagen im Kraftwerk Hamburg Moorburg gehen in Betrieb. Die Aufzugsanlagen haben eine Tragkraft von 5to., eine Betriebsgeschwindigkeit von 2,5m/s und eine Förderhöhe von über 100m.
13.10.2009 Vorstellung der Neuentwicklung Thoma Lifter Q1.5 auf der Interlift in Augsburg. Bei dem Thoma Lifter handelt es sich um einen innovativen Plattformaufzug für den überwiegend privaten Anwendungsbereich, der mit einem Aluminiumschachtgerüst ausgeliefert wird.
18.03.2010 ELT erhält von der Europäischen Zentralbank den Auftrag für die Lieferung von 17 hochwertigen Aufzugsanlagen im Gebäude der ehemaligen Großmarkthalle in Frankfurt/M.
09.09.2011 Der zehnte Thoma Lifter wurde verkauft. Die Patentanmeldungen für den Thoma Lifter sind mittlerweile international erfolgt.
26.09.2011 Der Startschuss für die Firmenerweiterung ist gefallen. Die Firmenerweiterung am Standort Frankfurt ermöglicht eine Verdoppelung der Fertigungskapazitäten und wird Ende 2012 abgeschlossen sein.
01.01.2012 Electronic Lift Thoma wird wieder in die Traditionsmarke Thoma Aufzüge umbenannt. Die Umbenennung ermöglicht eine einheitliche Bezeichnung mit dem neuen Geschäftsfeld Thoma Lifter.