2021

Die erste Aufzugs­an­lage wird mit der neuen Steue­rungs­ge­nera­tion ausgestattet.

2019

Pfizer

Der Pharma-Riese Pfizer ordert die Liefe­rung und Montage von drei Sonder­an­lagen, darunter ein großer Lasten­aufzug. Wir raten dem Kunden, diese Anlage abzu­lasten. Gemäß Norm hätte die Trag­kraft entspre­chend der Grund­fläche 12.000 kg betragen müssen, durch tech­ni­sche Maßnahmen konnte die Trag­kraft auf 6.000 kg redu­ziert werden. Die leich­tere Bauweise spart Herstel­lungs­kosten und ist durch den gerin­geren Strom­ver­brauch güns­tiger im Betrieb.

2018

Plug and Play

Die aktu­elle Steue­rung war tech­nisch ausge­reift, hatte jedoch viele Bauteile und führte zu einem hohen Verka­be­lungs­auf­wand, was für die Monteure oft schwierig war. Wir haben uns daher entschieden, eine neue Steue­rung mit einer Viel­zahl von dezen­tralen Rech­nern (Bus-System) aufzu­bauen und alle Verka­be­lungen zu stan­dar­di­sieren (Plug and Play). Ab 2020 wurden die ersten Versionen an einem internen Aufzug getestet.

2015

Roboter

Für das Markus Kran­ken­haus in Frank­furt-Ginn­heim, einem lang­jäh­rigen Kunden des Unter­neh­mens, liefert und montiert Thoma Aufzüge eine Sonder­steue­rung, die es Trans­portro­bo­tern ermög­licht, voll auto­ma­ti­siert Trans­porte im ganzen Gebäude durch­führen. Aufgabe war es, eine Schnitt­stelle zwischen den Aufzug­steue­rungen und den „bausei­tigen“ Trans­portro­bo­tern zu schaffen, die eine voll­au­to­ma­ti­sche Bedie­nung durch die Roboter ermög­licht. Leider konnte dieses span­nende Projekt nicht abge­schlossen werden. Der Hersteller hatte sich mit einer geplanten Neuent­wick­lung über­nommen. Die neuen Roboter wurden nicht fertig, was schließ­lich zum Abbruch des Projektes führte. 

2013

Zielwahlsteuerung

Bei dem Projekt Triton Haus wurde eine sehr hoch­wer­tige Ziel­wahl­steue­rung ausge­schrieben. Noch in der Planungs­phase hat der Auftrag­geber — der Allianz-Konzern — gefor­dert, dass ein Test nach Ausfüh­rung der kompletten Anlage gemacht werden muss, jedoch war dies in der Praxis sehr schwierig (780 Personen in 41,6 Minuten, bzw. alle 3,2 Sekunden eine Person). Mit Personen war der Test real kaum möglich, deswegen wurde von uns ein Test­pro­gramm zur auto­ma­ti­schen Rufein­gabe ausge­führt, welches von einem Fach­in­ge­nieur vor Ort über­prüft wurde. Der Fach­in­ge­nieur und somit auch wir wurden zusätz­lich von einem Gutachter überwacht. 

2013

Thoma stellt seine bislang schnellsten Anlagen fertig: eine Drei­er­gruppe mit Feuer­wehr­aufzug, Sonder-Ziel­wahl­steue­rung und einer Fahr­ge­schwin­dig­keit von 4,0 m/s.

2009

Thoma Lifter

Das Unter­nehmen stellt den inno­va­tiven Platt­form­aufzug Thoma Lifter auf der Fach­messe Inter­lift in Augs­burg vor, und lässt sich das Konzept in 15 Ländern mit je 3 Einzel­pa­tenten schützen.

www.thoma-lifter.de

2008

Chausseestraße Berlin

Thoma erhält den Auftrag für die Liefe­rung von insge­samt 46 Aufzugs­an­lagen in der Chaus­see­straße Berlin.

2003

Mit dem neuen Fern­ser­vice werden die Anlagen über ein Modem bei Thoma aufge­schaltet, wofür keine zusätz­liche Tele­fon­lei­tung erfor­der­lich ist.

2002

ERP

Ein wich­tiger Entwick­lungs­schritt für die Orga­ni­sa­tion des Unter­neh­mens war die Einfüh­rung eines ERP-Systems (Enter­prise Resource Plan­ning), das in einer umfas­senden Daten­bank alle wich­tigen Geschäfts­ab­läufe mitein­ander verbindet. Die Soft­ware (Micro­soft Dyna­mics NAV, auch bekannt unter Navi­sion) bündelt zunächst Vorgänge wie die Verwal­tung von Service-Aufträgen, die Finanz- und Lohn­buch­hal­tung, die Termin­ver­wal­tung und Teile des Neuan­la­gen­ge­schäfts. In einem weiteren Schritt wurden Mate­ri­al­wirt­schaft und Ferti­gung inte­griert, sowie später der Service opti­miert. In erster Linie ist das ERP ein wich­tiges Werk­zeug, um Abläufe zu opti­mieren und Zeit zu sparen, und somit einen schnel­leren und besseren Kunden­dienst zu leisten und nicht zuletzt Kosten zu redu­zieren. Den Service­mit­ar­bei­tern im Außen­dienst – ausge­stattet mit kleinen Rech­nern – erleich­tert das System die Orga­ni­sa­tion von Wartungs­auf­trägen und die Abgabe von Hinweisen, bis hin zur internen Mittei­lungen und Bestel­lung von Ersatzteilen.

2000

Herausfordernde Aufträge

In diesem Jahr stehen heraus­for­dernde Aufträge ins Haus: Mit dem Bau eines Auto­auf­zugs, in dem das Auto während der Aufzugs­fahrt um 180° gedreht wird, stellt Thoma Aufzüge erneut seine Kompe­tenz zur Lösung tech­nisch schwie­riger Aufgaben unter Beweis.

Eine tech­nisch sehr schwie­rige Aufgabe meis­tert Thoma mit dem Bau der ersten drei Aufzüge mit getrie­be­losen Antrieben und einer Fahr­ge­schwin­dig­keit von 2,0 Metern pro Sekunde. Die Ausfüh­rung ist kompli­ziert, da die getrie­be­losen Antriebe unten seit­lich neben dem Schacht ange­ordnet sind. Eine weitere im Projekt ausge­führte hydrau­li­sche Lasten­auf­zugs­an­lage musste zur Redu­zie­rung der Antriebs­lei­tung (Strom­be­gren­zung) mit Ausgleichs­ge­wichten ausge­stattet werden, eine soge­nannte Zugkol­ben­an­lage.

In Kron­berg lässt die Firma Braun durch ihre Archi­tekten einen neuar­tigen Glas­aufzug bauen. Die Beson­der­heit der Anlage sind die Glas­türen mit unten­lie­gendem Antrieb. Sie bestehen aus schmalen Glas­pro­fil­rahmen, in die von vorne das Glas einge­klebt wird. Da es derar­tige Bauteile nicht auf dem Markt gibt, muss Thoma die Türen selbst anfer­tigen.

Der erste maschi­nen­raum­lose Aufzug mit einer Fahr­ge­schwin­dig­keit von 1,6 Metern pro Sekunde geht in Betrieb. Thoma stellt den ersten maschi­nen­raum­losen Aufzug mit einer Trag­kraft von 1,6 Tonnen fertig.
Das Gros der Mitbe­werber ist zu diesem Zeit­punkt nicht in der Lage, einen Aufzug dieser Bauart anzubieten.

1998

Das Unter­nehmen stellt den Unter­flur­aufzug „Bundes­bank” fertig, der eine Trag­kraft von 15 Tonnen sowie ein Gesamt­ge­wicht von 56 Tonnen besitzt. Hierfür entwi­ckelt Thoma ein eigenes Schie­nen­system, da der Unter­flur­aufzug Zugänge auf drei Seiten hat.

Weiterhin wurde der erste Aufzug „ohne Maschi­nen­raum“ beauftragt.

1997

Für die BHF-Bank erneuern wir sechs Aufzugs­an­lagen mit 23 Halte­stellen, 2,5m/s Fahr­ge­schwin­dig­keit, einer Vierer­gruppe und zwei Feuer­wehr­auf­zügen.

Thoma reali­siert und über­gibt einen Hydrau­lik­aufzug mit einer Trag­kraft von 1000 Kilo­gramm, einer Fahr­ge­schwin­dig­keit von 1,0 Metern pro Sekunde und einer Förder­höhe von 24,5 Metern.

1996

Der Frank­furter Aufzug­bauer stellt die erste Dreier-Aufzugs­gruppe mit 20 Halte­stellen und einer Fahr­ge­schwin­dig­keit von 2,5 Metern pro Sekunde fertig. 

1992

Erneut sorgt Thoma Aufzüge für inno­va­tive Impulse: Die Firma entwi­ckelt die ersten Frequenz­re­ge­lungen. Auch die hierfür benö­tigten Kompo­nenten entwi­ckelt das Unter­nehmen größ­ten­teils selbst, da die Produkte zu diesem Zeit­punkt noch nicht auf dem Markt erhält­lich sind.

1991

Die Wieder­ver­ei­ni­gung hat auch für uns Folgen und eröffnet einen neuen Markt: Die ersten vier Aufzüge werden in Berlin von Jan Thoma montiert und gehen in Betrieb.

1989

Bei Thoma hält die Elek­tro­ni­sche Daten­ver­ar­bei­tung Einzug, zunächst schritt­weise: Alle Schalt­pläne für die Aufzug­steue­rungen werden von nun an mittels CAD gezeichnet.

Thoma entwi­ckelt die ersten eigenen Mikro­pro­zes­sor­steue­rungen. Die neue Tech­no­logie ermög­licht eine Viel­zahl von Steue­rungs­op­tionen und löst die in die Jahre gekom­menen Relais­steue­rungen ab. 

1987

Im Nord­west-Zentrum in Frank­furt reali­siert Thoma (damals unter dem Namen Elec­tronic Lift Thoma, kurz ELT) den ersten Glas­aufzug des Unter­neh­mens, den soge­nannten Roten Schuh. Der Lift mit der groß­räu­migen Glas­ka­bine bleibt lange eine wich­tige Refe­renz und ist seit 35 Jahren unver­än­dert in Betrieb. 

1984

Im Rahmen eines Groß­auf­trags des Baukon­zerns Hoch­tief entwi­ckelt Thoma eine zentrale Gruppen-Relais-Steue­rung für sechs Aufzüge mit jeweils 19 Halte­stellen und einer Geschwin­dig­keit von 2,0 m/s. Der Frank­furter Aufzug­her­steller war die einzige Firma, die Hoch­tief eine solche Anlage mit einer 6er Gruppe ange­boten hatte. Die Aufzüge bleiben mehr als 25 Jahre tech­nisch unver­än­dert in Betrieb.